Die SEMINARE sind mit inhaltlicher Beschreibung in dieser Reihenfolge (beim Hinunterfahren) nacheinander aufgeführt:

 I.    Fortlaufende Selbsterfahrungsgruppe  -  für Teilnehmer mit Vorerfahrung

 

II.    "Durch die Schatten zum Licht" - Schöpferische Wandlung durch archetypische Kräfte -       am SAMSTAG 23. September 2017  - siehe unten ....

 

III.  "Die innere Welt und die Farben der Seele" - Das Erwachen der Ursprünglichkeit.

 

IV.   "Liebe, Eros und Partnerschaft"

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Fortlaufende Selbsterfahrungsgruppe -

Ein Forum für kreative Selbstentfaltung und innere Wandlung

∆  Gestalttherapie / Systemische Aufstellungen  ∆
  Aktive Imagination / Traumarbeit / Körperbewusstheit / Meditation
& Einblicke in die Dynamik der seelischen Archetypen und Astrologie 


 

 

   Die Fortlaufende Gruppe gibt es seit 20 Jahren – in wechselnder Zusammensetzung. Diese wiederkehrende und klein gehaltene Gruppe ist für motivierte Teilnehmer gedacht, die sich selber tiefer erfahren und ihr inneres Potential entdecken und entfalten möchten – und dafür eine gewisse Vorerfahrung mitbringen. (Eine Teilnahme an dieser Gruppe setzt eine persönliche Einladung voraus.)

   Die Gruppe tagt etwa alle 8 – 12 Wochen in München an einem zweitägigen Wochenende (Samstag und Sonntag). Sie ist als eine „halboffene Gruppe“ angelegt: Wenn ein Teilnehmer ausscheidet, wird ein neuer Interessent von mir eingeladen. Jeder kann entscheiden, wie lange er an den kontinuierlichen Gruppen-begegnungen teilnimmt.

   Die Besonderheit dieser Gruppe besteht einerseits in der Vielfalt der angebotenen Erfahrungswege und therapeutischen Ansätze und andererseits in der gewachsenen Vertrautheit der Teilnehmer untereinander. In einer kontinuierlichen Gruppe entwickelt sich auf zwanglose Weise ein Klima von Verständnis, Solidarität und gegenseitiger Anregung, was es einem erleichtert, sich auf eine tiefergehende Wandlung und schrittweise Bewusstseinsvertiefung einzulassen. Oft ist es auch der Gruppenprozess selber, der einem dazu Anstöße gibt.

   Naturgemäß dient eine Selbsterfahrungsgruppe der inneren Entfaltung des einzelnen: sei es der Lösung von seelischen Konflikten und Beziehungsproblemen, der Verabschiedung von unbewusst hemmenden Kindheitsbindungen, dem Wahrnehmen und Verwandeln von körperlichen Verspannungen und traumatischen Blockaden, der kreativen Entwicklung der Träume, oder einer Bewusstseinserweiterung auf spiritueller Ebene. Wer einmal damit beginnt, sich seinen inneren „Engpässen“ zuzuwenden, befindet sich bald auf einer überraschenden „Reise zu sich selbst“ und erlebt die Entdeckung neuer seelischer Räume und Talente. Dies ist auch der eigentliche Sinn der Seminare: sich selbst in seiner Wesensnatur tiefer wahrzunehmen und neue Möglichkeiten des Selbstausdrucks zu finden. Es geht im Grunde um die Entfaltung und Erweiterung des eigenen inneren Potentials.

   Zusammengefasst finden die folgenden Erfahrungswege und therapeutischen Methoden Eingang in den intensiven Selbsterfahrungsprozess:

- Gestalttherapie und Wahrnehmungsvertiefung in vertiefter Präsenz

- Systemische Aufstellungen – einer Familiensituation, einer partnerschaftlichen Beziehung, 

einer beruflichen Konfliktsituation oder auch einer Horoskopkonstellation

- die sog. „Bewegungen der Seele“: eine intuitiv dynamische Aufstellungsform von Facetten

des eigenen Energiefeldes – ein Prozess von besonderer Intensität und Lösungskraft

- Körpertherapeutische Integration über Entspannungs- und Feldenkrais-Übungen /

Bewusstheit durch Bewegung

- Traumatherapeutische Lösungsansätze auf der Grundlage des sog. ‚Somatic Experiencing’

- Phantasie- und Trancereisen, Traumarbeit und Imaginationen zur kreativen Entdeckung

unserer „inneren Welt“ und unserer Einbildungskraft

- Betrachtung der archetypischen Phänomene des Unbewussten (im Sinne der

Tiefenpsychologie von C.G. Jung)

- Spiegelung der persönlichen Wesensanlagen in der Horoskop-Betrachtung

- und die Erläuterung tiefenpsychologischer Zusammenhänge im Kontext des jeweiligen

Gruppengeschehens.

Während man bei Einzelseminaren sein jeweiliges „Anliegen“ gewöhnlich mitbringt, entwickeln sich in der kontinuierlichen Gruppenarbeit wesentliche Anstöße auch durch den sich vertiefenden Erfahrungsprozess: - durch wiederholte Einfühlung (z.B. in die aufgestellten energetischen „Felder“) und durch die intuitiven eigendynamischen Prozesse der sog. „Bewegungen der Seele“ verstärkt sich die Fähigkeit zu klarem Spüren und wacher Wahrnehmung;

- im Erlebnis von Traumreisen gewinnt man einen spontanen Zugang zu seiner Phantasiekraft und den archetypischen Bildern, die uns bilden und formen

- im intensiven Kontakt zu den Teilnehmern gerät man leichter an seine inneren „Engpässe“ und „wunden Punkte“ und kann dafür einen verwandelnden Ausdruck finden

- in körperlichen Spürübungen und Trancemeditationen öffnen sich bislang verschlossene Ressourcen psychischer Energie.

- und im Erkennen und Benennen der seelischen Symbole und Kernenergien der Psyche – sei es im Sinne der Archetypenlehre C.G. Jungs oder der psychologischen Astrologie – gewinnt man ein Bild vom Kräftespiel des Lebens.

    Eine so geartete – persönlichkeitsorientierte – Bildung und Wandlung verstehe ich auch als eine Art von Weiterbildung. (- Wer solche gesammelten Erfahrungen zur „Weiterbildung“ für berufliche Zwecke attestiert haben möchte, dem stelle ich gerne eine zusammenfassende Bestätigung aus.)

    Die Fortlaufende Gruppe setzt – obwohl ihr Verlauf eher organisch leicht anmutet – eine gewisse Vorerfahrung voraus, denn die Erlebnisprozesse gehen schrittweise in tiefere Schichten. Neu hinzukommende Teilnehmer sollten bereits Seminare bei mir besucht haben. Wenn ein Teilnehmer an einem Datum verhindert ist, sollte er mir dies rechtzeitig mitteilen.

   - Ausgeschiedene Teilnehmer haben die Möglichkeit später gastweise an dem einen oder anderen Seminar wieder teilzunehmen.

 

SEMINARGEBÜHR für ein Wochenende:  €  150,-

 

SEMINARZEITEN:  Beginn jeweils

                                  Sa. von 10.oo - ca. 18.oo Uhr   / So. von 10.oo - ca. 18.oo Uhr

 

ORT:  Gemeinschaftspraxis in München-Schwabing,  Jakob-Klar-Str. 4 / Rgb.

 

                                            

Anmeldung und Auskunft:  Jörg C. Zimmer  TEL. 089 - 271 63 79


 


  

  


 

 



 

„Durch die Schatten zum Licht“
 - Schöpferische Wandlung im Zeichen des Pluto -

 Ein Seminar, das den Blick auf die archetypische Wirkungsweise der plutonischen Lebenskraft richtet:

Das Geheimnis des Stirb und Werde /

Abschied und Neubeginn /

Sich lösen aus alten Lebensmustern - und sich entdecken in seinem schöpferischen Potential /

Eintauchen in die ‚magischen’ Bilder des Unbewussten /

Verwandlung der „Schatten“ in Kreativität 

    Pluto (der „Reiche“) galt in der griechischen Mythologie als der Gott der Unterwelt. Was damals die „Götter“ waren, nennen wir heute – in Psychologie und Astrologie – die Archetypen. Denn die mythischen Wesenheiten der Antike entsprechen, psychologisch gesehen, den archetypischen Urkräften der menschlichen Seele. Im Mythos erscheinen sie gewissermaßen nach außen projiziert, in eine imaginäre Götterwelt.

   Die archetypischen Kräfte wurzeln – als seelisches Energiepotenzial – tief im (kollektiven) Unbewussten der Psyche. Sie sind letztlich stärker als das bewusste, sich autonom wähnende Ich. Daher können wir ihnen nur gerecht werden, indem wir sie in ihrer Art leben und erleben (und wo nötig auch erleiden). In ihren alten symbolischen Namen sind sie uns auch heute noch geläufig – z. B. als Mars-Energie, als Venus-, Jupiter- Neptun- oder als geheimnisvolle Pluto-Energie. Das griechische „energeia“ heißt soviel wie „ins Werk setzen“ – und eben das ist ihr Sinn: die archetypischen Energien setzen unser Leben „ins Werk“. Und daher sind die Archetypen – als Veranlagung und Begabung – auch nicht nur eine Chance, sondern eine ‚Forderung’ der Natur; sie fordern dazu auf, wirkungsvoll in Kraft gesetzt und gelebt zu werden. Andernfalls werden sich die „Götter“ rächen; und gerade Pluto ist es, der sich auf hinterlistige Weise durch hemmende und deprimierende Symptome „rächen“ kann.

 
    Der Unterwelt entspricht in der Psyche das ‚Unter-bewusstsein’ (ebenso der Unter-leib mit der sexuellen Triebkraft). Hier wirkt und waltet als dunkle Macht und ‚Magier’ der ‚unsichtbare’ Pluto (im Mythos trägt er eine Tarnmaske). Die plutonische Energie (die jeder in sich trägt und die man auch mit der Skorpion-Kraft gleichsetzen kann) ist in ihrem Erscheinungsbild sehr komplex, schwer durchschaubar und eigentümlich widersprüchlich. Ihr emotionales Spektrum schwankt zwischen Intensität und fixierter Lähmung, zwischen tiefen Gefühlen und beherrschter Maske, zwischen Macht- und Ohnmachtserleben, zwischen Lust und Askese, zwischen Angst und Selbstkontrolle. Als polare Energie bewirkt sie letztlich den notwendigen Wandel: die Pluto-Wirkungen krempeln unser Leben, unser Denken und Fühlen immer wieder um, und wir erleben und erleiden - zwischen Sich-Klammern und Sich-Lösen - einen untergründigen Prozess des ‚Stirb und Werde’.

    Pluto ist die am tiefsten im Unbewussten wirkende Energie – eine Grundkraft mit ‚gründlichen’ und komplexen Wirkungen. Da Pluto so tiefgründig und so nahe am Ursprung, d.h. an der „Einheit“ des Lebens ist, wirkt er so paradox und widersprüchlich. Denn am Grunde des Lebens sind die Pole, die die Einheit allen Lebens in eine Zweiheit ‚polarisieren’, noch nah beieinander und kehren sich folglich leicht ins Gegenteil um: YIN und YANG, Teil und Gegen-teil sind in der plutonischen Energie aufs engste verwoben; und so sind Schatten und Licht, Stirb und Werde, tiefe Trauer und aufflackernde Freude, Leiden und Leidenschaft, Hölle und Seligkeit, Macht und Ohnmacht in ihrem beständigen Wechsel nur die beiden (paradoxen) Seiten einundderselben Medaille.

    Die paradoxen plutonischen Wirkungen sind für den Verstand, der festhalten und begreifen möchte, schwer zu verkraften, und für unser Fühlen sind sie oft irritierende, aber spannungsvolle Wechselbäder: Aus lastender Trauer entspringt neu erwachte Lebensfreude; Angst kann umschlagen in (frivole) Lust; Sünde kann sich plötzlich als ‚heilig’ und heilsam anfühlen, und die ‚Heiligen’ können der sündigen ‚Schlange’ verfallen.

   Pluto mit seiner tief unbewussten Energie ist nicht willkürlich lenkbar (- durch die Unterwelt fließt ein dunkler Strom, dem kann man nur folgen). Um „erlöst“ zu werden, muss man die Forderungen des Pluto einlösen, muss seinem Bann zunächst gehorchen und in Mit-leidenschaft gezogen werden.

   Im Verborgenen fühlt sich die plutonische Energie an wie „brennendes Wasser“ und sucht die Erfahrung von Leidenschaft und Intensität. „Selige Sehnsucht“ hat Goethe (mit dem Aszendenten im Skorpion) diesen Drang in einem Gedicht genannt: „Sagt es niemand, nur den Weisen, weil die Menge gleich verhöhnet: Das Lebend’ge will ich preisen, das nach Flammentod sich sehnet.... - und so lang’ du das nicht hast, dieses ‚Stirb und Werde’, bist du nur ein trüber Gast auf der dunklen Erde.“

   In der therapeutischen Arbeit trifft man die ungelösten und fatalen Wirkungen der plutonischen Lebensenergie am häufigsten. Ihre Schatten-Wirkungen finden sich – verborgen – in den Ängsten und in angestauter Trauer, in den Zwängen und der Schwierigkeit, alte Lebensmuster loszulassen, in den Hemmungen von Antrieb und Sexualität, in chronisch lähmenden Traumata, in der Manie alles zu ‚kontrollieren’ oder gar zu ‚manipulieren’, in den dunklen und bedrückenden Träumen der Nacht, in denen man Verfolgung und (Todes-)Angst, aber auch verführerischen Zauber erlebt und die Magie des Sexus - also all die Schatten-Spiele des Unbewussten.

   Auch in den Familien- und Symbolaufstellungen ist Pluto häufig präsent: Als die ‚dunkle Gestalt’ im schwarzen Umhang (die symbolisch den Tod oder Todesengel verkörpert) ist dieses Energiebild so anziehend, dass fast jeder sich dazu hingezogen fühlt. Dabei macht man die paradoxe Erfahrung, dass es der plutonische „Tod“ ist, der dem Leben „den Rücken stärkt“.

   Im Seminar werden wir sowohl mit dem schöpferischen ‚Magier’ Pluto, als auch mit dem Schatten- und Angstmacher nähere Bekanntschaft machen – und das auf vielfältige Weise:

-  In einer längeren Trance-Reise versenken wir uns in die unbewussten inneren Räume und entdecken tiefere energetische Ressourcen. Eine ausgedehnte geführte imaginative Reise versetzt uns ins Reich der magischen Bilder und in die Erfahrung von Stirb und Werde, Abschied und Neugeburt.

-  In beispielhaften Träumen nimmt die plutonische Energie sichtbare Gestalt an. Daneben werfen wir einen Blick in literarische Zeugnisse und in erhellende Bilder aus der bildenden Kunst. Und in musikalischen Beispielen und dynamischer Bewegung wird die spezifische plutonische Spannkraft spürbar.

-  In Aufstellungen von Konstellationen eines Horoskops (oder auch eines eigenen Konfliktes) lässt sich das Licht-und-Schatten-Spiel von Pluto und anderen Symbolspielern auf eine energetisch fühlbare Weise erfahren

-  Persönliche Konflikte und eigene „Schatten“ finden Ausdruck in der Gestalttherapie

-  Und schließlich gebe ich differenzierte Erläuterungen zum Erscheinungsbild der plutonischen Energie und gehe auf die besondere Wirkung von Pluto in den Feldern des Horoskops ein (dazu könnten die Teilnehmer mir ihre Horoskop-Daten geben)

 
ORT:  Gemeinschaftspraxis Zeitler, München-Schwabing, Jakob-Klar-Str. 4 Rgb. / 2. Stock

 TERMIN SAMSTAG,  23. September 2017  / Beginn um 9.30 bis abends
 SEMINARGEBÜHR:    €  100,oo

 ANMELDUNG: Jörg C. Zimmer, Tengstr. 26, 80798 München // TEL. 089 – 2716379

   e-mail: joerg-c-zimmer@t-online.de

Die Gebühr kann im Seminar in bar gezahlt werden. Wenn Sie sich später als 14 Tage vor Beginn wieder abmelden, ist die Hälfte der Seminargebühr zu zahlen, sofern nicht ein Ersatzteilnehmer (z.B. von einer Warteliste) den frei gewordenen Platz einnehmen kann.

 


 


 

 

 

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Die innere Welt und die Farben der Seele
Farben des Lichts – Klänge – Rhythmen – spirituelle Räume

  Wie findet man einen lebendigen Zugang zum Potential seiner inneren Welt? Wie kann man seine         seelischen Energien und Werdekräfte tiefer erfahren und sein Wahrnehmungsvermögen klarer entwickeln?

– Ein Weg, der die sinnliche Wahrnehmung, das Fühlen und das Verstehen vereint, geht über die Farben des Lichts. Die „Sprache der Farben“, die ein Miteinander von Sehen, Spüren, Fühlen und Erkennen bedeutet, ermöglicht eine vertiefte Wahrnehmung unserer selbst und eine Versenkung in das Energiespiel des Lebens.  ◊

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Schaut man dem Leben auf den Grund und nimmt es wahr in seiner Ursprünglichkeit und Einfachheit, so entdeckt man es als ein Kräftespiel von Kernenergien, die aufs Engste verwandt sind mit den Farben des Lichts. Auf ein-leuchtende Weise erkennt man, wie bestimmte ursprüngliche Kräfte es sind, die die Psyche, den Geist und den Körper bewegen – und wie diese Kernkräfte „überein schwingen“ mit den Farbschwingungen des Lichtspektrums.

So wie das LICHT sich (im Regenbogen) auffächert in seine Farben, so fächert sich auch der (verborgene) Licht-grund des inneren Lebens auf in seine Kernkräfte, aus denen sich unser Leben auf vielfältige Weise webt. Die Farben-Kräfte der inneren Welt spiegeln sich im „bunten Leben“. Sie sind (nach Goethe) URPHÄNOMENE; und C.G. Jung nennt die Farben „die Muttersprache des Unbewussten“. Daher schließt uns das Erleben der ‚farbigen Kernenergien’ an unsere unbewusste Ursprünglichkeit an.

Die Kernenergien durchziehen unsere Antriebe und Emotionen, sie färben unsere Ideen und Träume, unser Fühlen und Denken, unsere Wesensnatur und unsere Begabungen. Erlebt man sich durch das Medium der Farben, so erlebt man die Kraft der URSPRÜNGLICHKEIT.

Jede der Farben-Schwingungen (der drei Grund- und drei Komplementärfarben) entspricht einer erlebbaren archetypischen Kernkraft unserer Natur. Jede gehört zu einer spezifischen Gefühls- und Erlebenssphäre, in jeder leuchtet eine Facette unserer inneren Welt auf: die Kraft des BLAU, des ROT, des GELB – und des ORANGE, des GRÜN, des VIOLETT.

Sich auf die Farben einzulassen heißt, sie in einem Einklang mit seelischem, geistigem und körperlichem Empfinden wahr-zunehmen. Und sie auf diese Weise wachzurufen bedeutet, in den spezifischen Antriebskräften stärker zu erwachen und im Leben entschiedener „Farbe bekennen“ zu können, d.h. klarer zu fühlen und entschiedener zu handeln.

In diesen Grundenergien des Lebens sind wir unterschiedlich stark entwickelt – oder auch gehemmt. In der Begegnung mit den Farben/Kräften erleben wir uns selbst und unsere selbstschöpferischen Ressourcen. Dabei erkennen wir ein Spektrum von fundamentalen Lebensgefühlen, das vom Erleben unseres ‚inneren Raums’ bis zur entgrenzenden Transzendenz reicht; von der Verwurzelung in der eigenen Wesenskraft bis zu ich-starken Entscheidungs- und Tatkraft;   von der liebenden Bindungsfähigkeit bis zur lösenden Trauer ...

Da Licht und Farbe eingebunden sind in naturgegebene Gesetze von Polarität und harmonischem Ausgleich, fördert eine tiefere Wahrnehmung auch unseren harmonischen Umgang mit der äußeren Welt, sei es in Beziehungen, in der Kommunikation oder im Bereich kreativer Gestaltung.

Wir werden im Seminar verschiedene Wege der Selbsterfahrung gehen, um sinnlich wahr-zunehmen, in welcher Weise die Farben/Kräfte in uns wahr sind: Wir erfahren sie:

-  in Phantasie- und Trancereisen, die uns in die Erlebensfelder der verschiedenen Kernenergien führen

-  im Hören von „farbiger Musik“ (ihren spezifischen Klang-farben und Farb-tönen)

-  im Erlebnis des eigenen archetypischen 'Energiefeldes' mit seinen 'farbigen' Schichten und Räumen  

-  in ihrer spirituellen Dimension und in der Symbolik von Träumen

-  im Vertiefen in farbige Bilder und Farbphänomene (der Kunst)

-  im Blick auf die Erscheinungsformen des Lebens.

 

   ORT:  Gemeinschaftspraxis Zeitler,  München-Schwabing, Jakob-Klar-Str. 4 Rgb.

 

   TERMIN:  Sa/S0  27. - 28. Januar 2018  (Beginn: jeweils 10.oo Uhr )

 

   SEMINARGEBÜHR:  € 140,oo    (mit Materialien)   -   Ermäßigung für schmale Geldbörsen auf € 100,-

* ANMELDUNG: Jörg C. Zimmer, Tengstr. 26, 80798 München // TEL. 089 - 2716379

Die Gebühr kann im Seminar in bar gezahlt werden. Wenn Sie sich später als 14 Tage vor Beginn wieder abmelden, ist die Hälfte der Seminargebühr zu zahlen, sofern nicht ein Ersatzteilnehmer (z.B. von einer Warteliste) den frei gewordenen Platz einnehmen kann.

 



 


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Liebe, Eros und Partnerschaft

Die unbewusste Dynamik in der Partnersuche, der Liebesbeziehung und Erotik //

 Die Macht des Eros im Anziehungsspiel von „Venus und Mars“

 Selbsterfahrung mit systemischenAufstellungen von Paar- oder Ehebeziehungen  //

 Konfliktlösung mit Gestalttherapie  //  Träume und Imaginationen




Das Seminar will die unbewusste Seite von Liebe und Leidenschaft beleuchten: die oft rätselhafte Dynamik der Anziehung und die widersprüchlichen seelischen Prozesse zwischen Licht und Schatten, die eine tiefere Beziehung begleiten. ( Kein anderes Thema hat gleichermaßen die Psychologen wie die Dichter und Künstler beschäftigt.)

Daneben wird Gelegenheit sein, auf Wunsch eine eigene aktuelle oder auch vergangene Partnerschaft in ihrem Konfliktfeld (über eine Aufstellung) näher zu ergründen. – Da das ganze Spektrum von Liebes- und Paarbeziehung Thema des Seminars ist, setzt es keine aktuelle Partnerschaft voraus und ist sowohl für einzelne, als auch für Paare gedacht ( - aber nicht nur als ein typisches Konfliktlösungsseminar zu verstehen).

** Das Seminar entwickelt auch eine aufschlussreiche gedankliche Seite: Ein Grundaspekt ist dabei die Lehre von „Animus und Anima“ (nach C.G. Jung), die davon ausgeht, dass in unserer unbewussten Psyche eine andere Seite lebt: in der Frau eine unbewusste ‚männliche’ Natur (ihr Animus), im Mann eine unbewusste ‚weibliche’ Natur (seine Anima). Von diesen unbewussten Seelenkräften geht wesentlich die Such- und Bindungsdynamik aus – mit all ihren Suchbildern und Verwicklungen: Denn welches psychische Geheimnis bewirkt es, dass wir uns (und manchmal sogar gegen alle Vernunft) gerade in diesen besonderen Menschen bzw. Typus verlieben?

Das Geheimnis des Verliebens und die innere Bindung an ein Du haben mit unbewussten Beweggründen und seelischen Kräften zu tun, die in der Beziehung in uns erwachen. Daher wird die Suche nach dem Du auch ein Suchweg zu uns selbst und unserer unbewussten ‚anderen Seite’.

Wie alle Lebenswege können auch die Wege, die wir gemeinsam als Paar oder in partnerschaftlicher Beziehung gehen, voller Kreuzungen sein, an denen wir miteinander „über Kreuz“ sind, und voller Abwege, an denen wir uns verlieren und einander nicht mehr „erkennen“.In Liebesbeziehungen entstehen Konflikte, die einerseits natur-bedingt und unvermeidbar sind, oder andererseits aus frühen unabgelösten Elternbindungen und –prägungen herrühren und zu unbewussten Projektionen führen. Die „blinden Flecken“ im eigenen Inneren, die sich einmal in unserer frühen Entwicklung gebildet haben, können sich zwangsläufig in einer Zweierbeziehung wieder akutisieren.

Solche Beziehungskonflikte wahrzunehmen, auszutragen und zu wandeln ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch ein kreativer Sinn von Partnerschaft: denn die Ver-wicklung mit dem anderen führt letztlich auch zur Ent-wicklung unserer selbst.

**Das Seminar will das Bewusstsein fördern für die seelischen Prozesse, die in Beziehungen ausgelöst werden: für den seelischen Magnetismus der Anziehung und die wesensgemäßen Wandlungen, die eine echte Beziehung bewirkt / für die verborgenen Such- und Traumbilder und für das individuelle (auch astrologisch) angelegte typische „Suchbild“ – und für die Bedeutung des Eros und seine körperlich-seelischen Wurzeln.

Das Thema wird begleitet von einer geführten Phantasiereisen und der Betrachtung von Träumen. Darüber hinaus wird Gelegenheit sein zu einzelnen systemischen Aufstellungen von (gegenwärtigen oder auch vergangenen) Paarbeziehungen (– wofür nur ein Teil des Seminars vorgesehen ist).
 


 

* ANMELDUNG: Jörg C. Zimmer, Tengstr. 26, 80798 München  TEL. 089-2716379

   Die Teilnahmengebühr kann im Seminar in bar gezahlt werden. Wenn Sie sich später als 14 Tage vor Seminarbeginn wieder abmelden, ist die Hälfte der Seminargebühr zu zahlen, sofern nicht ein Teilnehmer (z.B. von einer Warteliste) den frei gewordenen Platz einnehmen kann.